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Persönliche Worte

Diese Woche war ein Hin und Her wie im Lehrbuch. Montag und Dienstag Erholung, Mittwochabend Trump-Rede, Donnerstag morgens Schockstarre - und dann doch wieder eine Erholung. Die Märkte versuchen gerade verzweifelt, eine Richtung zu finden. Aber was mich diese Woche am meisten beschäftigt hat, war nicht der Ölpreis oder der S&P 500 - sondern Mais. Ja, richtig gelesen. Was genau Mais mit dem Krieg zutun hat, dass erfährst du im Deep Dive weiter unten.

Hiermit starten wir die erste offizielle Cashflow Code PRO Ausgabe.

Was diese Woche wichtig war

Öl explodiert nach Trump-Rede: WTI über $112

Am Mittwochabend hielt Trump eine nationale Ansprache, in der er ankündigte, den Iran „back to the stone ages" bringen zu wollen. Zeitrahmen: 2-3 Wochen. Die Reaktion war sofort spürbar. WTI sprang am Donnerstag morgen um rund 12% auf über $112 pro Barrel, Brent auf über $109.

WTI Ölpreis vom 03.04.2026

Die Aktienmärkte eröffneten tiefrot - der Dow verlor zwischenzeitlich über 600 Punkte. Im Laufe des Tages erholten sich die Kurse teilweise, nachdem Berichte aufkamen, dass Iran und Oman an einem Protokoll zur Überwachung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus arbeiten. Am Ende der Woche (die wegen Good Friday schon am Donnerstag endete) steht der S&P 500 bei rund +3,1% - das erste Wochenplus seit Kriegsbeginn.

Wochenchart des S&P 500 vom 03.04.2026

Aber Vorsicht: Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, hat diese Woche in einem Interview ziemlich deutlich gemacht, dass ein schnelles Ende unrealistisch ist. Sein Punkt: Es geht nicht darum, wie sich der Markt morgen verhält! Es geht darum, den Krieg „richtig" zu beenden. „Richtig" heißt laut Dimon: “Die Fähigkeit des Irans, die Straße von Hormus nach Belieben zu schließen, muss dauerhaft unterbunden werden”. Ebenso muss die nukleare Infrastruktur demontiert werden. Das geht weit über Trumps 2-3 Wochen Zeitplan hinaus.

Der US-Arbeitsmarkt: Jobs Report kommt am Karfreitag

Heute (Freitag) wird der March Jobs Report veröffentlicht. Doch die Börsen sind aufgrund des Feiertages geschlossen. Die Erwartungen liegen bei +57.000 neuen Stellen, nach dem letzten Schock im Februar mit -92.000 Stellen. Problem dabei, der Markt kann erst am Montag reagieren. Für Anleger ist das ein gefährliches Setup. Wenn der Report deutlich besser oder schlechter ausfällt als erwartet, baut sich über das Wochenende enormer Druck auf.

Zum Hintergrund: Die US-Wirtschaft hat in 9 der letzten 12 Monate die Erwartungen verfehlt. Die Fed kann wegen der Ölpreis-Inflation die Zinsen nicht senken, und der Arbeitsmarkt kühlt sich weiter ab. Das ist die Zwickmühle, in der wir gerade stecken.

DAX: Erholung nach brutalem März

Der DAX startete den April mit einem kräftigen Plus von 4,19% auf rund 23.170 Punkte. Im März hatte der Index rund zehn Prozent verloren. Am Donnerstag kam dann der Rücksetzer nach Trumps Rede. Der DAX gab wieder deutlich nach und handelt um die 22.000-23.500. Rheinmetall führte die Gewinnerliste an (+6,8% am Mittwoch), während Konsumerwerte wie Reise und Luxus weiter unter Druck stehen.

Wochenchart des DAX Index vom 03.04.2026

Mais, Dünger und warum dich das betrifft

Die meisten schauen auf den Ölpreis, wenn sie den Iran-Krieg bewerten. Aber der eigentliche Dominoeffekt spielt sich gerade auf einem ganz anderen Feld ab - Wort wörtlich. Die Schließung der Straße von Hormus hat nicht nur den Ölpreis explodieren lassen, sondern auch die Düngemittelpreise. Und das mitten in der Pflanzsaison in den USA. US-Farmer stehen vor einer brutalen Entscheidung: Mais anbauen mit explodierenden Kosten - oder auf Soja umsteigen und damit eine Kettenreaktion auslösen, die am Ende bei deinem Depot ankommt.

Die vollständige Analyse mit allen Zusammenhängen gibt es exklusiv im Deep Dive der PRO Version weiter unten.

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